Beleihungsauslauf (Loan-to-Value)
Das Verhältnis von Darlehen zu bankseitigem Beleihungswert; nicht automatisch Darlehen geteilt durch Kaufpreis.
Der Beleihungsauslauf setzt die relevante Darlehensbelastung ins Verhältnis zum bankseitigen Beleihungswert. Rechenbeispiel: 320.000 Euro Darlehen geteilt durch 400.000 Euro angenommenen Beleihungswert ergeben 80 %. Der Kaufpreis kann vom Beleihungswert abweichen.
Ein niedrigerer Beleihungsauslauf kann das Risiko der Bank und die angebotenen Konditionen verbessern. Schwellen und Aufschläge sind jedoch bankabhängig; es gibt keine allgemeine Zinstabelle, die für jedes Objekt und Profil gilt.
Mehr eingesetztes Eigenkapital reduziert zunächst den benötigten Kredit. Ob außerdem ein günstigerer Zinssatz angeboten wird, zeigt der konkrete Angebotsvergleich. Planen Sie Kaufnebenkosten und eine verfügbare Sicherheitsreserve gesondert ein.
Quellen und Prüfung
Redaktionell geprüft am 11. September 2026. Zahlenbeispiele sind Rechenannahmen, keine Bankangebote.